Samstag, 7. Januar 2012

Somebody That Used To Know

Mich beschäftigt zur Zeit folgendes Lied.
Erstens taucht es wirklich überall auf.
Zweitens ist es ein absoluter Ohrwurm.
Aber Drittens ist das wichtigste: der Text.
Wenn man mal drauf achtet, hat es einfach so viel Wahres in sich, denn die Zeit ändert eigentlich selten die Leute. Die Zeit ändert Erfahrungen und vor allem die Beziehungen zwischen diesen Personen. Menschen werden sich doch nicht komplett ändern, jeder hat irgendwie schonmal versucht jemand anders zu sein, als er in Wirklichkeit ist.
Aber mal im Ernst: komplett anders kann man nicht werden! Davon halten uns alleine schon unsere Gene ab. Und klar kann man sich entwickeln in die eine oder andere Richtung, aber wenn man mal genau darauf achtet, sind es eigentlich immer nur Gradwanderungen, die man mit sich tun kann. Es ist die Einstellung. Genau dies macht es jedoch aus, ob man von der ein oder anderen Person gemocht wird, oder nicht.
Manchmal passieren einfach nur unvorhergesehene Dinge und schon ändert sich alles. Wenn man jemanden länger nicht gesehen hat, ist man sich fremd, weil man vieles unabhängig voneinander erlebt hat. Aber zum Beispiel wenn ich Yannic wiedersehe, ist es jedes Mal gleich und es ist nicht, als hätten wir uns fast 3 Monate oder länger nicht gesehen. Bei anderen ist es so, als würde man sich das erste Mal sehen und bei wieder anderen ist es so als würde man sich halt kaum kennen, obwohl man mal super gut befreundet war, oder sich sehr, sehr nah war.
Ich finde es jedoch traurig, was das Leben aus einigen Beziehungen macht. Manchmal wünsche ich mir, die Zeit einfach selbst bestimmen zu können indem ich sie anhalte, oder zurück spule oder in die Zukunft blicken kann. Aber das beste ist es immernoch die Zeit so hinzunehmen, wie sie ist, das ganze Leben einfach so hinzunehmen und das beste draus zu machen.

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